Der Weihnachtsmarkt 2025 ist bereits wieder Geschichte!

Herzlichen Dank allen Besuchern, Aussteller , Sponsoren 
und den unermüdlichen Helfern. 
Ohne Euch könnten wir dies alles nicht organisieren.

Bis bald am Frühlingsmarkt vom 09. Mai 2026. 

Ein Tag danach...


Der Frühlingsmarkt wird zum Sommerfest 

Von der Sonne gesegnet hat der Markt wiederum viele Besucher angelockt. Das besondere Interesse galt diesmal der Ausstellung über den Bau der Eisenbahnbrücke nach Waldshut, und das Mohrenkopfschiessen war mit viel Belustigung verbunden. 

KOBLENZ (fr) – Erneut hatte der Verein Dorfmärkte eine immense Vorarbeit geleistet. Marktstände und Zelte waren aufgebaut und standen den Betreibern zur Benützung zur Verfügung. Um zehn Uhr hatten diese ihre Waren ausgelegt und präsentierten ihr reichhaltiges Angebot. Die offizielle Eröffnung des Marktes war den Sponsoren gewidmet, darunter dem beinahe vollständig anwesenden Gemeinderat. 

 

Besucherzustrom schon am Morgen 

Das schöne Wetter lockte bereits vor der Mittagszeit viele Besucher an. Strickwaren, Dekorationen, Handarbeiten aller Art, Lebensmittel, Spirituosen und anderes mehr lockten zum Kauf. Angesichts des nahenden Muttertags wechselten zahlreiche Gestecke und Blumenschalen ihre Besitzer. Noch vor der Mittagszeit wagten sich die Besucher an die Verpflegungsstände. Bratwürste, Hacktätschli und Frühlingsrollen waren zu haben und stellten die Hungrigen vor die Wahl. Das Bier vom Fass mit dem Krönchen Schaum obendrauf liess einen alle Mühe der Woche vergessen. Zum Dessert warteten Kaffee und Kuchen. Nicht überraschen waren die Festbänke im Zelt bald gut besetzt. Das lang ersehnte sonnige Wetter hatte sich an diesem Nachmittag eingestellt. Somit kein Grund, um bald nach Hause aufzubrechen. Die Festwirtschaft verfügte über genügend Nachschub, und nach der Weindegustation am Stand des Dorfladens wurde manche Flasche ins Festzelt hinüber getragen. So blieb man in fröhlicher Runde noch lange Sitzen und genoss das Leben.  

 

Das Mohrenkopfschiessen als Volksbelustigung 

Dubler Mohrenköpfe sind heiss begehrt. So war der Verein Dorfmärkte auf die Idee gekommen, an seinem Stand solche anzubieten. Nun genügte es allerdings nicht, sein Portemonnaie zu öffnen und gleich reinzubeissen. Treffsicherheit war gefragt. Ein Tennisball wollte Richtung Zielscheibe geworfen werden. Traf man, flog, unter dem Gelächter der Zuschauer, ein Mohrenkopf in Richtung des Schützen durch die Luft. Wer flink war, fing ihn auf. Bei einigen flog er am Kopf vorbei und bei einigen soll er seinen Landeplatz auf der Nase gefunden haben. 

 

Die Geschichte der Eisenbahnbrücke nach Waldshut 

Der Anziehungspunkt des Marktes schlechthin war das Zelt von Lokalhistoriker Ruedi Meier, der sich der vielen interessierten Besucher kaum erwehren konnte. Hier hatte er den Bau der Bahnlinie Turgi – Koblenz – Waldshut mit Schwerpunkt auf Viadukt und Gitterträgerbrücke mit bisher nicht gekannten Fotos und Beschreibungen aufbereitet. Dafür war ihm auch der Weg nach Karlsruhe nicht zu weit gewesen, wo er im Landesarchiv Baden-Württemberg Einblick in einmalige historische Dokumente nehmen konnte. Davon zeugt auch die Plankopie des zum Ausheben der Pfeilerfundamente genutzten Handbaggers. Mittels Drehen am oberirdischen Handrad konnte der abgelagerte Schlamm an die Oberfläche befördert und der Untergrund für das Einlassen der Pfähle vorbereitet werden, welche noch heute die unterste Tragschicht der Pfeiler bilden. Auch der zeitliche Vergleich zwischen früher und heute, dem damaligen Bau der Brücke und der heutigen Sanierung durfte nicht fehlen. Am 26. Mai 1857 hatte der Plan für das Bahntrasse von Turgi bis Koblenz vorgelegen. Im Oktober desselben Jahres wurde der Vertrag mit dem damaligen Grossherzogtum Baden abgeschlossen und bereits im Februar 1858 mit dem Bau begonnen. Nach rund eineinhalb Jahren wurde die Strecke am 18. August 1859 für den Verkehr frei gegeben. Die heutige Sanierung läuft seit April 2023, und eine genaue Prognose über deren Ende steht noch aus. Interessantes lässt sich auch den Dokumenten über die im Gasthaus „zum Engel“ in Koblenz am selben 18. August 1859 abgehaltene Schlussfeier entnehmen. Das Essen für den einfachen Arbeiter kam auf Fr. 1.65 und zusätzlich 80 Rappen für den Wein zu stehen. Für Bauführer, Poliere und Aufseher gab man drei Franken aus und denselben Betrag zusätzlich für den Wein. 

Herzlichen Dank allen Besuchern, Aussteller und den unermüdlichen Helfern. Ohne Euch alle ist dies alles nicht möglich.

Bis bald am Weihnachtsmarkt vom 22. November 2025.

Schon ist der Weihnachtsmarkt 2024 Geschichte. 
Danke allen Besuchern, Aussteller und den vielen Helfern.

Kleine Übersicht hier anschauen.

Frühlingsmarkt 2024

Ein grosses Dankeschön an alle Aussteller, freiwilligen Helfern, Sponsoren und den zahlreichen Besuchern.

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Weihnachtsmarkt 2023

Weihnachtsmarkt 2022

Weihnachtsmarkt 2021