Frühlingsmarkt 09. Mai 2026
Frühlingsmarkt in Koblenz mit Wetterglück
(rs) Am vergangenen Samstag, 9. Mai durfte der Verein Dorfmärkte in Koblenz zum vierten Mal die Tore zum Frühlingsmarkt öffnen. Dies war nach vielen Vorarbeiten, sei es Werbung oder Aufbau dank einem Helferteam möglich.
Bei wunderschönem Wetter konnten um 10 Uhr die ersten Gäste empfangen werden. Alle Betreiber der Marktstände waren gespannt. Es lagen schon bald die Düfte von Grillgut, Frühlingsrollen und Thaigerichte und frisch gemachten Chips in der Luft.
Gegen 10.30 Uhr durfte der Verein Dorfmärkte die Sponsoren zu einem Apéro begrüssen. Ein Glas Wein, Wasser oder sonstiges konnten zu der reichhaltigen Apéro Platte genossen werden. Dabei durften die allgemeinen Gespräche nicht fehlen. Da am gleichen Tag die Kulturnacht stattgefunden hat, konnten leider nicht alle dabei sein. In Gedanken haben wir aber auch an die abwesenden Sponsoren gedacht.
Schon bald füllte sich das Marktgelände mit den ersten Besuchern. Neugierig wurden zuerst die Stände betrachtet. Ob Kunsthandwerk, diverse Dekos, Ringana-Produkte, Schlüsselanhänger und Häckelware, Weindegustation beim Dorfladen (inklusive alkoholfreie Weine), Produkte von ca-feecar aus Böbikon, alles war vertreten.
Natürlich wollten sich die meisten zuerst kulinarisch verwöhnen lassen. Dazu gehörten Brasilianische Spezialitäten von Marcello, mit Caipirinha und kleinen Gerichten. Patrick verwöhnte die Besucher mit Thailändische Spezialitäten und versteckten Überraschungsgeschenken je nach Bestellungseingang. Vom Zurzimetzg konnten Würste und Hacktätschli vom Grill gekostet werden. Kaffee und Kuchen gab es beim reformierten Frauenverein. Daneben frische Chips aus Koblenzer Kartoffeln. Auch ukrainische Spezialitäten am Stand von Olena lockten viele zum Probieren. Getränke bot der Verein Dorfmärkte und der Dorfladen an. Die Festbänke im Zelt und unter dem Lindenbaum waren bald besetzt. Beinahe hatte man das Gefühl ohne Reservation konnte kein Platz mehr ergattert werden. Dabei kamen Gespräche über Koblenz heute und früher, sowie natürlich auch diverses Weltgeschehen nicht zu kurz. Alle waren begeistert, sich wieder einmal zu treffen und auszutauschen.
Anfang des Marktes wurden Flohmarktartikel angeboten und gefeilscht bis der Preis stimmte.
Daneben konnte man Wein und Blumen beim Dorfladen kaufen. Dekomaterialien für den Muttertag bot Saskia an. Manuela hatte ein grosses Sortiment Schlüsselanhänger und Häckelware dabei. Karin verkaufte Kunsthandwerk aus Koblenz (Bilder, Steine usw.). Die beliebten Ringana-Produkte wurden von Bettina vorgestellt. Raje überzeugte mit 3D-Demonstrationen. Lebensmittel, Deko und Häckelwaren aus der Region bot ca-feecar aus Böbikon an.
Einen besonderen Dank auch an den Verein Bajazzo-Kids. Sie boten Popcorn und Kuchen an, bastelten mit den Kindern und wer wollte konnte seine Kids zum bemalen abgeben. Dies hat übrigens den Präsidenten des Verein auch animiert sein Gesicht zur Verfügung zu stellen. Und prompt wollten noch andere «alte» Kinder geschminkt werden.
Ein weiteres Angebot, seit dem letzten Jahr, war das Mohrenkopfschiessen. Ich weiss, vielen ist dieser Begriff ein Dorn im Auge. Aber der mit Schokolade überzogene Schaumkern, der in der Schweiz hergestellt wird, heisst halt einfach so. Weit über 100 Stück wurden von den «Werfern» gewonnen.
Zum Schluss möchten wir allen Marktständen, Helfern, Sponsoren und vor allem den, trotz grossen kulturellen Anlässen in der Region, den vielen Besuchern danken. Wir hoffen alle am Weihnachtsmarkt vom 21. November 2026 wieder begrüssen zu dürfen.
Der Weihnachtsmarkt 2025 ist bereits wieder Geschichte!
Herzlichen Dank allen Besuchern, Aussteller , Sponsoren
und den unermüdlichen Helfern.
Ohne Euch könnten wir dies alles nicht organisieren.
Der Frühlingsmarkt wird zum Sommerfest
Von der Sonne gesegnet hat der Markt wiederum viele Besucher angelockt. Das besondere Interesse galt diesmal der Ausstellung über den Bau der Eisenbahnbrücke nach Waldshut, und das Mohrenkopfschiessen war mit viel Belustigung verbunden.
KOBLENZ (fr) – Erneut hatte der Verein Dorfmärkte eine immense Vorarbeit geleistet. Marktstände und Zelte waren aufgebaut und standen den Betreibern zur Benützung zur Verfügung. Um zehn Uhr hatten diese ihre Waren ausgelegt und präsentierten ihr reichhaltiges Angebot. Die offizielle Eröffnung des Marktes war den Sponsoren gewidmet, darunter dem beinahe vollständig anwesenden Gemeinderat.
Besucherzustrom schon am Morgen
Das schöne Wetter lockte bereits vor der Mittagszeit viele Besucher an. Strickwaren, Dekorationen, Handarbeiten aller Art, Lebensmittel, Spirituosen und anderes mehr lockten zum Kauf. Angesichts des nahenden Muttertags wechselten zahlreiche Gestecke und Blumenschalen ihre Besitzer. Noch vor der Mittagszeit wagten sich die Besucher an die Verpflegungsstände. Bratwürste, Hacktätschli und Frühlingsrollen waren zu haben und stellten die Hungrigen vor die Wahl. Das Bier vom Fass mit dem Krönchen Schaum obendrauf liess einen alle Mühe der Woche vergessen. Zum Dessert warteten Kaffee und Kuchen. Nicht überraschen waren die Festbänke im Zelt bald gut besetzt. Das lang ersehnte sonnige Wetter hatte sich an diesem Nachmittag eingestellt. Somit kein Grund, um bald nach Hause aufzubrechen. Die Festwirtschaft verfügte über genügend Nachschub, und nach der Weindegustation am Stand des Dorfladens wurde manche Flasche ins Festzelt hinüber getragen. So blieb man in fröhlicher Runde noch lange Sitzen und genoss das Leben.
Das Mohrenkopfschiessen als Volksbelustigung
Dubler Mohrenköpfe sind heiss begehrt. So war der Verein Dorfmärkte auf die Idee gekommen, an seinem Stand solche anzubieten. Nun genügte es allerdings nicht, sein Portemonnaie zu öffnen und gleich reinzubeissen. Treffsicherheit war gefragt. Ein Tennisball wollte Richtung Zielscheibe geworfen werden. Traf man, flog, unter dem Gelächter der Zuschauer, ein Mohrenkopf in Richtung des Schützen durch die Luft. Wer flink war, fing ihn auf. Bei einigen flog er am Kopf vorbei und bei einigen soll er seinen Landeplatz auf der Nase gefunden haben.
Die Geschichte der Eisenbahnbrücke nach Waldshut
Der Anziehungspunkt des Marktes schlechthin war das Zelt von Lokalhistoriker Ruedi Meier, der sich der vielen interessierten Besucher kaum erwehren konnte. Hier hatte er den Bau der Bahnlinie Turgi – Koblenz – Waldshut mit Schwerpunkt auf Viadukt und Gitterträgerbrücke mit bisher nicht gekannten Fotos und Beschreibungen aufbereitet. Dafür war ihm auch der Weg nach Karlsruhe nicht zu weit gewesen, wo er im Landesarchiv Baden-Württemberg Einblick in einmalige historische Dokumente nehmen konnte. Davon zeugt auch die Plankopie des zum Ausheben der Pfeilerfundamente genutzten Handbaggers. Mittels Drehen am oberirdischen Handrad konnte der abgelagerte Schlamm an die Oberfläche befördert und der Untergrund für das Einlassen der Pfähle vorbereitet werden, welche noch heute die unterste Tragschicht der Pfeiler bilden. Auch der zeitliche Vergleich zwischen früher und heute, dem damaligen Bau der Brücke und der heutigen Sanierung durfte nicht fehlen. Am 26. Mai 1857 hatte der Plan für das Bahntrasse von Turgi bis Koblenz vorgelegen. Im Oktober desselben Jahres wurde der Vertrag mit dem damaligen Grossherzogtum Baden abgeschlossen und bereits im Februar 1858 mit dem Bau begonnen. Nach rund eineinhalb Jahren wurde die Strecke am 18. August 1859 für den Verkehr frei gegeben. Die heutige Sanierung läuft seit April 2023, und eine genaue Prognose über deren Ende steht noch aus. Interessantes lässt sich auch den Dokumenten über die im Gasthaus „zum Engel“ in Koblenz am selben 18. August 1859 abgehaltene Schlussfeier entnehmen. Das Essen für den einfachen Arbeiter kam auf Fr. 1.65 und zusätzlich 80 Rappen für den Wein zu stehen. Für Bauführer, Poliere und Aufseher gab man drei Franken aus und denselben Betrag zusätzlich für den Wein.
Herzlichen Dank allen Besuchern, Aussteller und den unermüdlichen Helfern. Ohne Euch alle ist dies alles nicht möglich.
Schon ist der Weihnachtsmarkt 2024 Geschichte.
Danke allen Besuchern, Aussteller und den vielen Helfern.
Frühlingsmarkt 2024